
Endlich etwas Sonne! Letztes Wochenende war ein Seelenstreichler für alle Wintermüden.
Ich glaube, nein ich bin mir fast sicher, jeder der irgendwie die Möglichkeit hatte, war unterwegs um die ersten Sonnenstrahlen für einen kleinen Spaziergang oder einen lang ersehnten Besuch im eigenen Garten zu nutzten. Wie ich zu dieser Aussage komme? Auch mich und meinen Freund hat es nach draußen gezogen und da waren wir nicht die Einzigsten!
Es war ziemlich viel los! Unser erklärtes Tagesziel war es die Sonne zu genießen und ein Stück spazieren zu gehen. Natürlich verlasse ich (fast) nie das Haus ohne meinen Fotoapparat. So entstand während unserer Zeit an der frischen Luft auch das Bild vom Krokus auf der Wiese.
Anschließend an besagten Spaziergang durch die Natur, knurrte uns der Magen, weshalb uns eine kleine Ausflugsgaststätte am Wegesrand sehr gelegen kam. Nach kurzem Studium der ausgehängten Karte, betraten wir die urige Gaststube. Sie war nicht sehr groß und ziemlich voll (wie gesagt es war viel los an diesem sonnigen Tag), daher setzen wir uns zu einem älteren Ehepaar an den Tisch.
Zunächst unterhielten wir uns alleine, doch irgendwann kam es uns komisch vor mit zwei anderen Menschen an einem Tisch zu sitzen und sein Gegenüber zu ignorieren. Also nutzen wir die Gelegenheit und sprachen Sie an. Wie sich herausstellte, war das Ehepaar keineswegs einem Gespräch gegenüber abgeneigt und wir unterhielten uns eine ganze Weile.
Nachdem wir Mittag gegessen und einen Kaffee getrunken hatten, wurde es jedoch Zeit aufzubrechen. Da bot uns das Ehepaar ganz überraschend an, aufgrund der netten Unterhaltung über Dies und Das, doch mal bei Ihnen vorbei zu schauen, wenn wir in der Nähe wären und überreichte uns eine Visitenkarte.
So etwas hatten wir noch nie erlebt! Dies beweist, dass Visitenkarten auch im Privatbereich durchaus eine sinnvolle Sache sind. Vor allem für weltoffene Menschen, die gern Kontakte knüpfen.
Wir werden auf jeden Fall unserer Einladung bei Gelegenheit folgen! Und wohin wir dazu müssen, steht ja auf der Visitenkarte! Also bloß nicht verbummeln!
Der Autor: Nora




















