
Kurz vor zwölf (Quelle: aboutpixel.de)
Jetzt wird es langsam wirklich ernst. Die Zeit läuft irgendwie gegen mich. Jeder, der schon mal einen großen Beleg oder eine Diplomarbeit geschrieben hat, kann sicher ein Lied davon singen. Am Anfang denkt man immer, man hat genug Zeit, aber das ist leider ein Trugschluss. Mittlerweile habe ich schon viele Daten für mein Thema erfassen können. Das Thema und die Gliederung stehen bereits…
Letzte Woche war ich bei meinem Professor und habe es mir von ihm absegnen lassen. Schon mal der erste Schritt geschafft. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen und Kleinvieh macht auch Mist. Es geht halt nur Step by Step. Aber wenn es einfach wär, wär es sicher auch keine Diplomarbeit. Andere haben es ja auch geschafft, sag ich mir dann immer und mein Studium ist bis hierher auch gut gelaufen. Also Augen zu und durch. Das wird schon schiefgehen.
Der ein oder andere fragt sich jetzt sicher, was ich überhaupt für ein Thema bearbeite. Leider ist das ganz geheim… Und für den Leser sicherlich auch sehr abstrakt und kompliziert.
Wichtiger ist mir zu berichten, wie ich denn so voran komme und welche Klippen es dabei zu überwinden gilt. Zurzeit ordne ich meine Gedanken, die ich so im Kopf habe und versuche diese schon teilweise zu Papier zu bringen. Gar nicht so einfach bei einem so komplexen Thema.
Aber die Zusammenarbeit im Unternehmen klappt wunderbar, so dass man auch oft Unterstützung und Anregungen erhält. Im Unternehmen gibt es auch noch mehr Diplomanden. Ich empfinde das als sehr angenehm, da wir uns gegenseitig sehr helfen können. Wir sitzen ja irgendwie alle im gleichen Boot. Auch bei unserem 2-wöchigen Diplomandentreffen sitzen wir mit den Abteilungsleitern verschiedener Abteilungen zusammen und können unsere Themen in lockerer Atmosphäre diskutieren und Fragestellungen klären. Es wird sogar ausdrücklich darum gebeten, ganz viele Fragen zu stellen. ; )
Meine nächste Hürde wird es sein, zu entscheiden, wann ich meine Arbeit bei meiner Hochschule anmelden werde. Ab da werden es nämlich nur drei kurze Monate sein bis zur Abgabe. Wahrscheinlich die drei kürzesten meines Lebens. Wenn man bedenkt, dass da auch noch die Zeit für das Korrekturlesen, die anschließende Überarbeitung und das Ausdrucken inklusive Binden reinfällt, sind es mindestens schon 2 Wochen weniger. Da stell ich mir natürlich die Frage, wie viel man schon vorgearbeitet und geschrieben haben sollte, um anzumelden und in entsprechender Zeit fertig zu werden. Über eure Erfahrungen und Anregungen würde ich mich sehr freuen. So, aber jetzt schnell zurück an die Arbeit und bis zum nächsten Mal.
Der Autor: Maria




















