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ein spiel in dem man eine figur einkleiden und mit verschiedenen accessoires versehen kann, wie das faschingsspiel von meindruckportal.de ist für den leihen eine recht schwierige angelegenheit. denn bei der entwicklung eines spiels hat man gewisse vorstellungen die man gerne umsätzen möchte um das spiel interessant zu gestalten. |
das meiste was man umsetzen möchte, wird schon vorher im kopf kurz durchdacht, geordnet und zusammengefasst so dass man ungefähr weiß was machbar ist, besser gesagt was man selber schon kann und eher noch nicht. auch wenn man noch sachen in der hinterhand hat die sich gut im spiel machen würden, obwohl man sich noch nicht ganz sicher ist ob man es hinbekommt sind gerade wichtig und lassen den reiz an der umsetzung eines spiels oder tools ins unermessliche ansteigen.

es ist wichtig einen kleinen plan zu papier zu bringen, denn daran kann man sich später orientieren und man findet vielleicht noch die ein oder andere spritzige idee. wenn erst mal die grundvorstellung fest steht, sollte man nicht gleich alles auf einmal wollen sondern schritt für schritt vorgehen.
spannendes format
tja, als aller erstes sollte man das format festlegen welches das spiel später haben soll. quadratisch, hoch- oder breitformat, dass sollte jeder für sich entscheiden. Das querformat schien mir am günstigsten zu sein, dann noch alles etwas größer als eine e-card und schwups hatte ich mich für 650 x 450 Pixel entschieden.
raum aufteilen
über die entscheidung wie ich den raum richtig aufteilen soll, bin ich mir selbst nach der fertigstellung nicht mehr so sicher. meine erste idee war gewesen eine art dropdown-menü am unteren rand zu erstellen. welche ich dann schnell wieder verwarf, denn die figur ist ja eher höher als breiter und so wäre die platznutzung nicht optimal gewesen. also umgedacht und aus dem dropdown- ein baum-menü gemacht und alles nach rechts an den rand verlagert.
die figur
ich hab mich einfach ganz spontan für eine männliche figur entschieden, warum weiß ich allerdings auch nicht. das problem mit dem geschlecht werde ich später mit verschieden kleidungsstielen lösen. viel schwerer war es für mich, wie ihr vielleicht unschwer erkennen könnt, hände hinzubekommen, an diesem punkt werde ich noch arbeiten müssen. mir blieb nichts anderes übrig als die hände mit kreisen anzudeuten. diese ganzen finger an der hand wollten einfach nicht so wie ich es wollte.
viel elemente zum auswählen, wenig platz zum unterbringen!
die grundstruktur vom menü war relativ einfach, doch die komplexität die das menü irgendwann erreicht ist schlecht für die übersichtlichkeit in der entwicklungsumgebung. deshalb kann ich euch nur raten, gleich von anfang an alle datei eindeutig zu benennen und gut zu ordnen. dann habt ihr nicht mit den problemen zu kämpfe, die ich hatte. die menüführung an sich ist simpel gestaltet. man wählt als erstes eine oberkategorie aus und je nach dem öffnet sich dann ein submenü in dem man noch genauer aussuchen kann. das ganze menü ist noch mit einem kleinen script belegt, welches bei jedem klick alle schaltflächen durchgeht und sie dadurch aktiv und passiv schaltet.
zum schluss noch die objekte entwerfen
objekte wie mützen, oberteile, haare etc. sind die eigentlichen inhalte des spiels. um die objekte frei bewegen, vergrößern und drehen zu können reichte ein einfaches script mit welchem ich die einzelnen objekte belegt habe. die zwei größten probleme die ich hatte, waren zum einem das erstellen. je nach dem wie aufwendig ein objekt war hat es mich ordentlich an zeit gekostet und das andere was auch nicht richtig klappen wollte ist die tiefe des objekts auf einer ebene, so passierte es manchmal das ein oberteil unter dem gesicht verschwandt usw. wurde aber später durch einen zusätzlichen kleinen codeschnipsel behoben. nach dem dieses problem auch gelöst war, musste ich nur noch die variablen an die richtigen elemente im menü übergeben.
Der Autor: Matti





















