Die Begriffe der Auflösungsberechnung, Bildabmessungen, Rasterweiten und ähnliches sind für Laien meist ein großes Mysterium, da es sich dabei um einen sehr technischen Bereich des Desktop Publishings handelt. Für zusätzliche Verwirrung sorgt die Verwendung von drei verschiedenen Einheiten, die aber im Grunde alle das Gleiche aussagen. Ihre Benennung rührt lediglich von der Herkunft aus einer bestimmten Branche her. Zur Unterscheidung werden sie aber immer noch gern verwendet.
Zum Einen wird die Druckauflösung in DPI (engl.: dots per inch) angegeben, die die Anzahl der Druckpunkte pro Zoll bezeichnet. Desweiteren wird die Rasterauflösung in LPI (engl.: lines per inch) definiert, um die Menge der druckbaren Rasterlinien pro Zoll anzugeben. Zuguterletzt findet man noch die Maßeinheit PPI (engl.: pixel per inch) für die Pixelanzahl pro Zoll, um die Scan- oder Monitorauflösung zu benennen.
Letztendlich beschreiben alle drei Einheiten die Dichte von Bildpunkten pro Längeneinheit, also ihre Anzahl pro Zoll. Umgerechnet beträgt ein amerikanischer Zoll übrigens 2,54 cm und ist eine gängige Maßeinheit in der Technik, die zum Beispiel auch für Bilddiagonalen bei Bildschirmen oder für Datenträgerdurchmesser verwendet wird.
Um aber für etwas Klarheit zu sorgen und nicht im Auflösungskauderwelsch unterzugehen, sind jedoch nur ein paar einfache Faustregeln zu befolgen. Im Gegensatz zu Darstellung von Bildern am Monitor, benötigen Druckgrafiken eine bedeutend höhere Auflösung, da Printprodukte im Vergleich zum Bildschirm vielmehr Bildpunkte auf gleicher Fläche benötigen, um dem menschlichen Auge eine homogene Farbfläche vorzutäuschen.
Während Monitore nur mit einer Auflösung von 72 ppi arbeiten, sollten Druckgrafiken egal ob in Graustufen oder Prozessfarben mindestens mit 300 dpi angelegt sein, um ein zufriedenstellendes Druckergebnis zu erhalten. Bei Strichbildern, die filigrane Zeichnungen oder Texte mit einer niedrigen Schriftgröße enthalten, ist sogar zu einer Auflösung von 1200 dpi zu raten, um einen Quadratur-Effekte zu vermeiden, der entsteht, wenn Abbildungen hohe Kontraste und harte Farbkanten aufweisen.
Zudem ist zu beachten, dass Bilder zur Erhöhung der Auflösung niemals einfach nur größer skaliert werden sollten, da sich dadurch die Qualität nur verschlechtert.
In dieser Serie habe ich Ihnen beschrieben, wie Sie mit verschiedenen Programmen eine korrekte Ausgangsbasis für Ihre Druckdaten schaffen.
Das korrekte Anlegen von Druckdaten - die Serie
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Teil 1 - Adobe Photoshop |
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Teil 2 - Adobe Illustrator |
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Teil 3 - Adobe Indesign |
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Teil 4 - Gimp |
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Teil 5 - QuarkXPress |
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Teil 6 - Zusatz: Das Umwandeln von RGB in CMYK mit Gimp |
Der Autor: SteAm

























