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Unser kleiner Bürofreund, das Orangenbäumchen, gibt sich alle Mühe ein ganz großer Orangenbaum zu werden. Dazu gehört in erster Linie - wachsen. Wie es eben so ist, bei allem was wächst, muss auch der Platz dafür vorhanden sein. So kam es, dass die Wurzeln unseres Orangenbäumchens |
bereits durch die Löcher am Boden des Töpfchens ragten und wir es bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr umtopfen mussten. Doch alles nur halb so wild, Stefan hat das passende Zuhause für unser Bäumchen gefunden und so konnten wir es heute umtopfen. Normalerweise sollten Zitrusbäume im Frühjahr, kurz vor einer neuen Vegetationsphase umgetopft werden, doch gerade bei noch sehr jungen Bäumen kann das schnelle Wachstum auch ein mehrmaliges Umtopfen im Jahr erfordern.
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Wurzeln vorsichtig lösen |
Bäumchen aus altem Topf heben |
Einpflanzen in den neuen, größeren Topf |
Fertig! - Ganz schöner Raumgewinn |
Bei der Auswahl des Topfes für ein Orangenbäumchen ist übrigens darauf zu achten, dass es kein unglasierter Keramiktopf ist. Die sehen zwar schön aus, lassen aber durch ihre poröse Struktur viel Feuchtigkeit verdunsten. Überwintert das Orangenbäumchen dann in kühlerer Umgebung, kühlt der Wurzelballen durch die Verdunstung von Feuchtigkeit mehr aus als es gut wäre für das Bäumchen. Doch dazu gleich mehr.
Nachdem wir nämlich nun, wie Sie sehen, den Umzug von einem Topf in den nächsten erfolgreich gemanaged haben, stellt sich eine neue Frage - die des Überwinterns - und da spielen eine Menge Faktoren eine wichtige Rolle. Unser Ziel ist klar - das Bäumchen soll den Winter unbeschadet überstehen, ganz ohne Blattverlust! Dies kann ein Orangenbaum sowohl in warmer als auch in kalter Umgebung. Wir haben uns aufgrund der noch sehr handlichen Größe unseres kleinen Kumpels für eine Überwinterung im Warmen entscheiden. Dabei sollte das Orangenbäumchen an einem hellen Ort stehen und weiterhin regelmäßig gegossen und gedüngt werden, eben nur ein bisschen weniger als im Sommer, um ihm ein wenig Ruhe zu gönnen.
Bei der Entscheidung für eine Überwinterung im Kühlen, müsste das Orangenbäumchen etwas dunkler stehen. Dies hängt mit der für jede Pflanze wichtigen Photosynthese zusammen. Für diesen Prozess benötigt die Pflanze vor allem Wasser und Licht. Fehlt eines von beidem kann es zu Blattfall oder Fehlbildungen beim Wachstum kommen. Demnach gilt, umso kühler der Wurzelballen eines Orangenbäumchens, umso weniger Wasser kann transportiert werden und umso weniger Licht wird im Gegenzug benötigt. Liegt die Temperatur niedriger als 8 °C kommt das Wachstum des Orangenbäumchens gänzlich zum Erliegen und der Wurzelballen sollte nahezu trocken gehalten werden. Bei Temperaturen unter
5 °C kann ein Orangenbäumchen sogar Erfrierungen am Wurzelballen erleiden. Dem kann durch das Unterlegen einer Styroporplatte entgegengewirkt werden.
Von der Überwinterung unseres Orangenbäumchens werden wir selbstverständlich weiterhin regelmäßig berichten und hoffen, dass es nur positive Nachrichten sein werden. Dem Rest der Rasselbande, also den Geschwistern unseres Büro-Bäumchens, geht es bei Stefan ebenfalls gut und auch sie werden wohl im Warmen überwintern dürfen.
Ausführliche Informationen wie ein Orangenbäumchen gepflegt werden sollte, erhalten Sie hier:
Der Autor: Nora

























