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Wer von ihnen würde nicht gern so eine Medaille um den Hals gelegt bekommen? Bei jedem Wettbewerb, ob in sportlicher oder wissenschaftlicher Hinsicht, streben alle Teilnehmer nach der Goldmedaille, dem ersten Platz. Woher kommt diese Vormachtstellung des Metalls bzw. der Farbe Gold? |
©RainerSturm/PIXELIO |
Die Farbe Gold hat ihren Namen vom gleichnamigen Edelmetall. Dieser Farbton entspricht im Spektrum etwa dem Bereich von 575 bis 590 nm. Als Farbmittel kommt das Pigment Goldbronze zum Einsatz.
Bei diesem Pigment spielt nicht nur der Farbton, sondern auch die Teilchenform eine wesentliche Rolle. Das Pigment für die verschiedenen Substrate gibt es einerseits als „Echtgold“, eine echte Goldfarbe auf Basis zerstäubtem Blattgolds, das auch Pudergold oder Muschelgold genannt wird. Für einfachere Anwendungen setzt man Ersatzstoffe ein, die als Musivgold bezeichnet werden. Dafür ist üblicherweise ein nach Farbe gewähltes Messing die Ausgangslegierung.
Gold im Sprachgebrauch
- Ein goldenes Händchen haben
- Eine goldene Nase verdienen
- Goldene Hochzeit
- Goldmarie
- Weißes Gold
- Schwarzes Gold
Betrachtet man die Zusammenhänge, in denen Gold im Sprachgebrauch zu finden ist, stellt man fest, dass die Farbe Gold für Reichtum und Stolz, aber auch Sonne und Wärme steht. Ebenso symbolisiert es Ewigkeit und Vollkommenheit sowie Energie und Stärke. Wegen seiner Strahlkraft bringt Gold als spirituelle Farbe höheres Bewusstsein, ist aber auch ein Symbol für Hoheit und Macht.
Gold als Metall
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Gold ist nicht nur eine Farbe. Gold ist ebenfalls ein chemisches Element und Edelmetall. Seit Jahrtausenden wird Gold zur Herstellung von rituellen Gegenständen und Schmuck sowie als Zahlungsmittel in Form von Goldmünzen verwendet. |
Es zählt zu den ersten Metallen, die von Menschen verarbeitet wurden, denn es wurde in der Natur gefunden, ließ sich leicht verarbeiten und war korrosionsbeständig.
Gold in Kunst und Kultur
Wer schon unterschiedliche Länder und Kulturen bereist hat, wird festgestellt haben, dass viele Gotteshäuser verschiedener Kulturen mit Gold verziert sind, denn Gold ist auch die Farbe des Göttlichen.
Im Alten Testament wird das Goldene Kalb erwähnt. Es war laut biblischer Überlieferung ein Götzenbild, das die Israeliten nach dem Auszug aus Ägypten gemeinsam mit Aaron schufen, während Moses auf dem Berg Sinai die zehn Gebote erhielt.
Das Neue Testament erwähnt Gold (neben Weihrauch und Myrrhe) als Huldigungsgeschenke der Weisen aus dem Morgenland für den neugeborenen Jesus.
Nicht nur an Gotteshäuser findet man die Farbe Gold, auch an vielen Rathäusern oder Schlössern ist die edle Farbe zu finden. Der Grund dafür liegt in der Heraldik, wie das Wappenwesen auch bezeichnet wird. Hier gilt Gold jedoch nicht als Farbe sondern wie Silber als Metall.
Negativer Einfluss
Die Gier nach Gold wurde historisch zum Grund für Kriege, Plünderungen und Eroberungszüge. Goldfunde in Mittel- und Südamerika lockten europäische und spanische Eroberer an, die Gold in Galeonen nach Europa brachten. Spanien wurde dadurch eine Zeit lang zur reichsten Nation Europas, aber die Kulturen der Indios wurden zerstört.
Auch heute führt der schwankende Goldpreis oft zu sozialen Verwerfungen: So führt ein fallender Goldpreis in Südafrika zu einer starken Verarmung des von der Goldproduktion lebenden Bevölkerungsteils. Im brasilianischen Amazonasraum ist der informelle Goldabbau oft mit schwerwiegenden sozialen und ökologischen Folgen verbunden.
Quellen
www.wikipedia.de
Bildquellen
Der Autor: Kirsten






















