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Ob gelb, rot, grün oder blau, die bemalten Ostereier kommen mit ihrer prachtvollen und leuchtenden Farbvielfalt auf den Ostertisch oder hängen an einem Busch. Um sie noch schöner hervorzuheben, gibt es zahlreiche Varianten wie man die Osterdekoration ansprechend und mit mehr oder weniger Aufwand gestalten |
kann. In diesem Artikel, erfahren Sie alles über die original sorbische Wachstechnik des Eiermalens.
Zur Verzierung Ihrer Ostereier mit der Wachstechnik benötigen Sie folgendes Material:
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1. Ausgeblasene Eier
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Um sich das ausblasen zu erleichtern gibt es in vielen Geschäften, für wenig Geld, ein Ausblasgerät zu kaufen. Als erstes pieksen Sie ein Loch (z.B mit einer Nadel) in die Eispitze und beginnen anschließend mit dem ausblasen. Sie können nach belieben ein Hühner- oder ein Gänseei nutzen. |
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Kleiner Tipp: Am besten eignen sich weiße Eier, da bei diesen die Farbwirkung besser zur Geltung kommt.
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2. Verzierungsgeräte
Die Feder:
- Gänsefedern sind am besten geeignet
- als erstes nehmen Sie immer nur wenige der Seitenzweige und zupften diese nach unten hin ab
- als nächstes folgt das zurechtschneiden, dafür benötigen Sie eine Schere
Kleiner Tipp: Um die gewünschte Form besser hinzubekommen, tauchen Sie die Federspitze kurz ins Wachs. Danach lassen Sie es kurz antrocknen und beginnen erst danach mit dem Zurechtschneiden.
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Stecknadel im Holzstäbchen:
- Stecken Sie einfach eine Stecknadel in einen kleinen Holzstab z.B. in einen Ast oder Stift
- dieses Werkzeug ist besonders für Punkte oder Blütenstriche geeignet
Kleiner Tipp: Die Punkte erzielen Sie durch tupfen und die Striche durch aufsetzen und mit einer schneller Bewegung nach unten ziehen.
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3. Vorzeichnen mit Hilfsmaterialen
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Es gibt viele die ihre Ostereier frei Hand vorskizzieren, es ist aber vom Vorteil sich einige Orientierungslinien auf dem Ei vorzuzeichnen. Hierfür muss kein Geld ausgeben werden, da Sie Hilfsmittel zum Vorzeichnen auch in Ihrem Haushalt finden. Zum Beispiel für einen Kreis: hierfür können Sie einen Deckel (Parfümflasche) oder einen alten Gummi benutzen. |
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Kleiner Tipp: Benutzen Sie einen mittelweichen Bleistift und für Korrekturen einen guten Radiergummi.
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4. Bienenwachs
Da das durchsichtige Bienenwachs sich kaum von der weißen Eioberfläche unterscheidet, ist die Orientierung beim Auftragen eines Musters recht schwierig.
Kleiner Tipp: Etwas roten Kerzenwachs in den Bienenwachs dazu geben, dient zur besseren Übersicht auf dem Ei und man erhält eine bessere Konsistenz.
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5. Petroleumlampe oder ein Teelicht
Zum Erhitzen sowie dem Flüssighalten des Wachses eignet sich eine selbstgefertigte Petroleumlampe, wie auf dem Bild unten zu sehen oder auch ein Teelicht.
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6. Alte Esslöffel in einem Gefäß
Biegen Sie den Stiel des Löffels bis er rechtwinklig zur Löffelfläche ist und stecken Sie diesen anschließend in ein Gefäß (Sie können auch eine halbierte Kartoffel verwenden). Damit das Wachs nicht herausläuft, sollte der Löffel fest und gerade im Gefäß stehen.
Kleiner Tipp: Der Abstand zum Löffel sollte so groß sein, dass die Flamme nicht rußt.
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7. Eierfarbe (z.B. Kaltfarben)
Für eine perfekte Farbbrillianz, geben Sie zusätzlich 1-2 Esslöffel 10%igen Essig auf 250 ml Farblösung hinzu. So haften die Farbpigmente besser an der Eierschale. Für die Farbaufbewahrung sind am besten Gefäße geeignet die einen Deckel besitzen (z.B. Einweckgläser), somit können sie länger gelagert werden und zu späteren Zwecken wieder genutzt werden.
Kleiner Tipp: Um zu vermeiden, dass beim Tauchen der Eier Farbe in das Innere dringt, welche später wieder heraustropft und Flecken auf der Arbeitsfläche oder der Kleidung verursachen kann, ist es sinnvoll die Löcher im Ei vor dem Tauchen mit etwas Wachs zu verschließen. Damit nun die Eier aufgrund der eingeschlossenen Luft nicht an der Oberfläche schwimmen, sondern von allen Seiten gleichmäßig gefärbt werden, können Sie sich eine kleine Untertauchhilfe bauen. Dazu biegen Sie sich aus stabilen Draht eine Halterung die das Ei nach unten drückt. Diese befestigen Sie mit Hilfe einer Wäscheklammer am Behälter. (siehe Bild)
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8. Küchenpapier und ein altes Tuch
Dies wird zum späteren Reinigen der Eier benötigt.
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Das Verzieren
Nachdem Sie sich nun alle Hilfsmittel zusammen gesucht haben, können Sie in folgenden Schritten mit der eigentlichen Verzierung beginnen.
- das Wachsgemisch (Bienenwachs und Kerzenwachs) wird geschmolzen
- bei richtiger Temperatur fängt der Wachs leicht an zu rauchen
- ist er zu kalt, klebt das Wachs am Ei fest (dabei entstehen nur schwer entfernbare Wachsspritzer)
- am besten Sie tupfen zunächst auf einem Probe-Ei
- nun bringen Sie das Muster auf das Ei - dort wo der Wachs haftet, gelangt beim Färben keine Farbe hin
- mit schnellen Bewegungen, muss das Wachs auf das Ei übertragen werden (nicht zu lange zögern, da es schnell erkaltet)
- falls Sie sich vertupfen, versuchen Sie den Wachs nicht abzukratzen, somit entstehen unschöne Flecken (da die Farbe an dieser Stelle nicht mehr angenommen wird und weiße Flächen entstehen)
- wenn das Ei fertig zum Färben ist, sollte das Loch spätestens jetzt mit Wachs verschlossen werden (somit kann keine Farbflüssigkeit in das Ei gelangen)
- einfach mit der Stecknadel einen Wachstupfer auftragen und einige Sekunden warten bis er erkaltet ist
- das Ei in die gewünschte Farbe eintauchen
- ab und zu überprüfen wie die Farbintensität des Eies ist
- wenn Sie mit der Farbigkeit zufrieden sind, sollte das Ei auf einem Tuch trocknen
Kleiner Tipp: Wenn noch weitere Färbedurchgänge geplant sind, wird das Ei zunächst in einer helleren Farbe (z.B. gelb) gefärbt, da die nächsten Farben die erste wieder überdecken sollen. Sie können das Ei auch kurz in dunklere Farben eintauchen, so erzielt man wunderschöne Pastelltöne.
Nun folgt die Nachbehandlung
- jetzt kann das aufgebrachte Wachs wieder entfernt werden
- Sie halten das Ei neben eine Kerzenflamme und warten bis das Wachs schmilzt
- das ablaufende Wachs wird durch leichtes Reiben mit einem Küchenpapier abgewischt
- für den letzten Feinschliff wird das Ei mit einem Tuch poliert, dadurch erhält es einen schönen Glanz
Kleiner Tipp: Einen Hochglanz erzielen Sie durch das Einreiben mit Speck oder Öl.
Der Autor: Isabel




































