Kunst muss nicht immer auf dem Papier entstehen.
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Ein nordamerikanisches Indianervolk der Navajo, welches sich hauptsächlich in Utah, Arizona und New Mexico ansiedelte, malte vor vielen Jahren Bilder im Sand.
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| Am Strand unter Palmen |
Dieses Volk, das sich selbst als Diné bezeichnete, wurde von den Pueblo-Indianern beeinflusst – vor allem auf künstlerischer Ebene. Bemalte Töpfereien und vor allem Sandmalereien resultierten aus diesem Zusammentreffen. Wo die Technik des Sandmalens jedoch ursprünglich her kommt ist nicht bekannt.
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Was bedeuten die Bilder im Sand? Medizinmänner führen nachts in den Hogans, also in den Hütten des Stammes, Heilzeremonien durch. Über Jahre hinweg haben die Männer lange und komplizierte Gebete, Gesänge sowie die Maltechnik im Sand erlernt. |
| Hogan | |
Mit farbigem Gesteinspulver, Maispollen und anderen heiligen Materialien wurden Bilder von Diné-Göttern im Sand gezeichnet. Während der Zeremonie werden diese Götter angefleht die Kranken des Stammes zu heilen. Wenn die Zeremonie kurz vor dem Morgengrauen beendet wird, werden auch die heiligen Bilder wieder zerstört. Der Sand wird zum Schluss vergraben. Erst in den vergangenen 50 Jahren sind die Sandbilder der Diné in der Öffentlichkeit erschienen.
Heutzutage stellen immer mehr Künstler ihr Talent beim Malen im Sand in den Medien vor. Dabei entstehen tolle Bilder wie diese:
http://www.youtube.com/watch?v=U8fl3OokqWk&feature=relmfu
Bilder:
„Am Strand unter Palmen“:
Weißensee, K.: Sandmalerei, www.sandmalerei.eu/pages/de/extras/galerie.php?pic23=10, (13.04.2011)
„Hogan“: www.indianer-web.de/ursprung/hohogan2.jpg, (13.04.2011)
Quellen:
http://www.navajo.org/history.htm (13.04.2011)
http://www.indianer-wiki.org/Sandmalerei (13.04.2011)
http://www.indianer-wiki.org/Din%A9 (13.04.2011)
Der Autor: Susann






















