Ein Poken ist eine kleine Figur mit verschiedenstem Aussehen, besitzt eine Hand mit vier Fingern und hat die Größe eines Schlüsselanhängers. Das Innenleben eines Poken besteht aus einem Mikrokontroller mit Speicher und USB-Anschluss, einer Batterie sowie Funkmodul. Werden zwei Poken mit den Handflächen aneinander gehalten, tauschen Sie automatisch Kontaktdaten aus.
Die Parole dafür lautet: “Gib mir vier”. Nach erfolgreicher Übertragung leuchten die Handflächen zart grün.
Zu Hause wird die Hand des kleinen Dingens in den USB-Port des Computers gesteckt und es werden die zuvor empfangenen Daten automatisch ausgelesen. So ein Poken empfängt jedoch nur die Seriennummer des bekuschelten Partners.
Diese Nummer ist beim Hersteller hinterlegt und mit den Kontaktinformationen des Besitzers des anderen Poken verknüpft. Einmal am Rechner hängend, wird es als Wechseldatenträger indentifiziert, welches eine HTML-Datei mit der Seriennummer enthält, die mit der Datenbank des Herstellers abgeglichen wird. So findet der Datenaustausch statt. Auf der sogenannten PokenCard sind jedoch nur wenig Informationen gespeichert, unter anderem, in welchen sozialen Netzwerken der Inhaber unterwegs ist. So lassen sich komfortabel und schnell Links zu den Benutzerkonten austauschen.
Wer wenig oder gar keine Informationen preisgeben möchte hat die Möglichkeit, verschiedene Cards oder eine Ghostcard anzulegen.
Kritisiert wird vor allem das unseriöse Erscheinungsbild. Die Hersteller wollen damit auf das Kind in jedem Erwachsenen anspielen. Ob sich Geschäftspartner gegenseitig einen Voodoo-Poken oder Vampir-Poken unter die Nase halten werden, bleibt abzuwarten. Business-Poken sind in Arbeit.
Der Preis für ein Poken bewegt sich um die 15 Euro.
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Der Autor: SteAm


























