
Quelle: pixelio.de
Sie haben eine neue Website, ein neues Produkt oder einfach eine Nachricht die Sie verbreiten wollen? Es gibt viele Gründe warum man eine Pressemitteilung schreibt. Wichtig ist dabei WIE man das tut. Dabei gilt es einige Regeln zu beachten um die Aufmerksamkeit eines Journalisten, welcher die Pressemitteilung veröffentlichen soll, und damit letztendlich die der Leser zu bekommen.
Schritt 1: Ist die Mitteilung interessant
Die erste Überlegung sollte immer sein, „Ist das Thema, über das ich schreiben möchte, interessant für die Öffentlichkeit?“. Genügt die Pressemitteilung diesem ersten Anspruch nicht, wird es sehr schwer, bis fast unmöglich, das Interesse eines Redakteurs oder der Leser zu wecken. Der Aufbau einer Pressemitteilung erfolgt nach einem bestimmten Schema und sollte immer gleich sein, das erleichtert die Arbeit des Redakteurs genauso wie die eigene.
Schritt 2: Die Überschrift - das Wichtigste zuerst
Die Überschrift ist das Wichtigste überhaupt! Wird diese als interessant wahrgenommen, ist die Pressemitteilung schon so gut wie angekommen. Deshalb sollte die Überschrift so gestaltet sein das man durch diese einen Überblick über den Inhalt der Mitteilung erhält und weiß worum es geht. Auf keinen Fall sollte für Überschriften die Frageform verwendet werden, wie z.B. „Kennen Sie schon das neue Produkt der Firma XY?“ Von Pressemitteilungen wird erwartet, dass Fragen beantwortet und Informationen geliefert werden.
Schritt 3: Die Einleitung
Die Einleitung der Pressemitteilung, auch Lead in genannt, hat die Aufgabe über die wichtigsten Fakten auf 3-5 Zeilen kurz und prägnant zu informieren. Dazu werden die sogenannten „W“-Fragen benutzt (Wer? Was? Wann? Wo? Wie? Warum?). Im ersten Absatz sollten mindestens 3 der „W“-Fragen beantwortet werden.
Schritt 4: Der Hauptteil – noch mehr Informationen
Der Hauptteil ergänzt die Fakten mit Hintergrundinformationen zum Thema. Dabei kann der Fließtext zur besseren Übersichtlichkeit, durch zwei oder mehr Zwischenüberschriften in sinnvolle Abschnitte gegliedert sein. Beim Verfassen sollte auf werbliche Aussagen verzichtet werden, denn Journalisten und Pressedienste werden nicht gern zur kostenlosen Anzeigenveröffentlichung missbraucht, auch die Glaubwürdigkeit einer Pressemitteilung geht dadurch verloren. Zur besseren Wahrnehmung sollte der Text mit ansprechenden Bildern, Zahlen oder Daten präsentiert werden um die Aufmerksamkeit zu erhöhen. Fachausdrücke, Abkürzungen und Fremdwörter sollten nur Branchenintern verwendet werden, denn kaum ein Redakteur oder Leser möchte erst im Wörterbuch nachschlagen müssen um den Text zu verstehen. Lässt sich das nicht vermeiden, sollte eine Erklärung im Text oder als Fußnote vorhanden sein. Insgesamt sollte der Text 500 Wörter nicht überschreiten und vom Gesamtumfang nicht mehr als eine A4 Seite betragen. Es ist darauf zu achten, dass alle wichtigen Informationen am Anfang des Textes stehen, denn greift ein Redakteur eine Pressemitteilung auf und verwendet diese, dann werden Texte immer von hinten gekürzt. Hier gilt es den Verlust von wichtigen Informationen zu vermeiden.
Schritt 5: Der Abspann – wie im Film
Der letzte Schritt befasst sich mit den Informationen des Herausgebers der Pressemitteilung. Hier werden alle relevanten Informationen zusammengefasst, dazu gehören z.B. Profildaten mit Beschreibung, Gründungsjahr, Produkt- oder Dienstleistungsangebot, „Kernleistungen“ oder auch die Mitarbeiterzahl. Auf keinen Fall fehlen dürfen die vollständigen Adress- und Kontaktdaten zum Verantwortlichen der Pressemitteilung und zum Unternehmen, die aktuelle Telefonnummer und E-Mailadresse, sowie die Webadresse zur entsprechenden Internetpräsenz.
Schritt 6: Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser
Auch wenn noch so sorgfältig gearbeitet wird, schleichen sich schnell Fehler ein. Deshalb ist die Kontrolle besonders wichtig. Die beste Methode Fehlern aus dem Weg zu gehen ist, alle Texte von Personen lesen zu lassen, welche nichts mit dem Thema zu tun haben. Gerade bei Fachthemen ist es wichtig, dass Texte leicht verständlich sind. Auch schleichen sich oft vermeidbare Rechtschreibfehler ein und schnell wirkt die Pressemitteilung unglaubwürdig. Prüfen Sie auch, dass Bilder und Grafiken in den geforderten Qualitäten vorliegen und zum Thema passen. Denn ist der Fehler einmal drin, lässt sich dieser schwer wieder entfernen. Gerade bei der rasanten Verbreitung im Internet ist es fast unmöglich Fehler rückgängig zu machen.
Fortsetzung folgt…
… und zwar genau hier:
http://www.printblogger.de/pressemitteilungen-fur-das-internet-erstellen
Der Autor: Steffi




















