Dieses Gesetz besagt in seiner wohl bekanntesten Form: „Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen.“ („Whatever can go wrong, will go wrong.“)
Ursprünglich stammt dieses Gesetz eigentlich von John W. Campbell Jr., welches jedoch schließlich als Murphy‘s Gesetz bekannt wurde. 1949 nahm der Ingenieur Captain Murphy bei einem Raketenschlitten-Programm der US Air Force teil. Herausgefunden werden sollte, welche maximale Beschleunigung der menschliche Körper aushalten kann. Bei diesem sehr kostenintensiven Experiment wurden einer Testperson 16 Mess-Sensoren am Körper befestigt. Es gab zwei Möglichkeiten diese Sensoren zu befestigen: auf die richtige Art und in 90° Abweichung von dieser. Das Experiment schlug fehl, da jemand sämtliche Sensoren methodisch falsch angeschlossen hatte. Aufgrund dieser Erfahrung formulierte Murphy schließlich das Gesetz, welches ursprünglich folgendermaßen lautete:
„Wenn es mehrere Möglichkeiten gibt, eine Aufgabe zu erledigen, und eine davon in einer Katastrophe endet oder sonst wie unerwünschte Konsequenzen nach sich zieht, dann wird es jemand genauso machen.“ („If there’s more than one possible outcome of a job or task, and one of those outcomes will result in disaster or an undesirable consequence, then somebody will do it that way.“)
Die allgemeinen Gesetzmäßigkeiten beruhen auf folgenden, täglich zu beobachtenden Erfahrungen:
- Wenn etwas schiefgehen kann, dann geht es schief (Hauptregel).
- Wenn etwas auf verschiedene Arten schiefgehen kann, dann geht es immer auf die Art schief, die am meisten Schaden anrichtet.
- Hat man alle Möglichkeiten ausgeschlossen, bei denen etwas schiefgehen kann, eröffnet sich sofort eine neue Möglichkeit.
- Die Wahrscheinlichkeit, dass ein bestimmtes Ereignis eintritt, ist umgekehrt proportional zu seiner Erwünschtheit.
- Früher oder später wird die schlimmstmögliche Verkettung von Umständen eintreten.
So ähnlich erging es auch uns in den letzten Tagen. Am Wochenende haben wir unsere Seiten auf einen neuen, leistungsstärkeren Server umgezogen, um zukünftig für unsere Kunden noch besser und schneller erreichbar zu sein. Trotz intensiver Vorbereitung und vorheriger Analyse aller möglichen Fehlerquellen, ist doch einiges schiefgegangen. Dies fing damit an, dass unser Printblogger vorübergehend nicht zu erreichen war und unser Kartentool gar nicht mehr funktionierte.
Inzwischen konnten wir alle Fehler beheben und sind wieder vollständig erreichbar für Sie. An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Entschuldigen, die versucht haben letzte Woche auf unsere Kartentool zuzugreifen.
Quellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Murphys_Gesetz
http://www.murphys-gesetz.info/Leseprobe.html
http://www.suite101.de/view_image.cfm/354102
Der Autor: Andrea




















