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Jetzt ist es endlich so weit, die Origami Reihe geht weiter! Wie im letzten Artikel angekündigt, möchte ich Ihnen heute einen weiteren kleinen Teil aus der Welt der Origami Kunst vorstellen. Denn diese hat noch mit einigem aufzuwarten. Bis jetzt habe ich nur über die klassischen Origamis berichtet, allerdings gibt es noch sehr viele Untergruppen. Einige werde ich Ihnen heute genauer vorstellen. Sie werden überrascht sein, welche alltäglichen Dinge gewissermaßen zu den Origamis gehören!
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Jeder kennt sie, die faszinierenden „Pop-up-Karten“, von außen unscheinbar, aber wenn sie geöffnet werden, erscheinen faszinierende Formen und Bilder. Bestimmt kann sich nicht jeder vorstellen, dass diese Karten eigentlich eine Unterform der Origamis sind, nämlich die Kirigamis! Bei einem Kirigami wird die Grundform erst klassisch gefaltet, allerdings kommt dann ein ungewohntes Hilfsmittel zum Einsatz, die Schere. Mithilfe derer werden Einschnitte vorgenommen, welche beispielsweise geöffnet oder eingeknickt werden. Kirigamis eignen sich besonders gut um symmetrische Formen darzustellen, wie zum Beispiel Schneeflocken oder Blumen. Einfache Kirigamis sind ganz schnell gefaltet und geschnitten. |
Für manche Origami Künstler ist der Einsatz von Schere und Leim „verpönt“, ich bin jedoch der Meinung das damit der Kreativität weniger Grenzen gesetzt sind, denn nur durch reines Falten, kann nicht jede Größe oder Form gestaltet werden.
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Eine weitere Gruppe sind die Modularen Origamis. Hier werden mehrere einzelne Papiere, auch Module genannt, gefaltet. Interessanterweise werden die Papierquadrate meistens alle mit den gleichen Faltmanövern geknickt, wodurch sie identisch sind. Im zweiten Schritt werden alle gleichartigen Module nach und nach zur ihrer endgültigen Form zusammengesetzt. So können große komplexe Origamis entstehen. Zu beachten ist, dass bei dieser Untergruppe keine Befestigungsmaterialien, wie Leim oder Fäden erlaubt sind, dass macht nämlich die große Schwierigkeit aus. =) |
Als letztes möchte ich noch kurz eine relativ neue Art von Origamis vorstellen, die Wet-Folding-Origamis, auf Deutsch „Nassfalten“. Bei den Wet-Folging-Origamis wird das Papier befeuchtet, bevor es gefaltet wird. Somit wird das Papier weicher, formbarer und lässt sich besser falten. Durch Wet-Folding können gewölbte Oberflächen gestaltet werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie nicht mehr so viele Knicke benötigen, um bestimmte Formen entstehen zu lassen. Allerdings gibt es auch viel zu beachten, nicht jedes Papier eignet sich. Das Papier sollte sehr dick sein, damit es nach dem befeuchten beim Falten nicht reißt. Ein weiterer Punkt ist, dass viel Übung vonnöten ist, um immer genau einschätzen zu können wie viel Wasser notwendig ist und wie es am vorteilhaftesten auf dem Papier verteilt wird. Einige verwenden eine Sprühflasche oder ein befeuchtetes Handtuch, andere tragen es mit der Hand auf.
| Durch Wet-Folding bekommt Ihr die Möglichkeit Origamis zu gestalten, welche nach dem trocken eine hohe Festigkeit aufweisen und somit in der gewünschten Form bleiben. Es kann also nicht passieren, dass Faltungen oder Knicke sich wieder lösen. Wird dem Wasser noch etwas wasserlöslicher Leim zugemischt, entsteht in Verbindung mit Papier das allseits bekannte Pappmaché. Mit Pappmaché könnt Ihr noch schönere und spektakulärere Origamis gestalten, zum Beispiel Masken oder Tiere. | ![]() wikimedia.org |
Das waren nur einige Unterformen der Origami Kunst, allerdings die interessantesten. =) Ich hoffe ich konnte Euch ein wenig neugierig machen, sodass Ihr auch mal eine andere Art des Origamis ausprobiert!
Und zum Schluss wie versprochen, falten wir jetzt noch ein Origami. Als Modell habe ich den „Frosch“ gewählt. Das besondere an diesem Origami ist, das der Frosch sogar hüpfen kann, aber bis es so weit ist, muss erst noch gefaltet werden!
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Beginnen wir also wieder mit unseren quadratischen Stück Papier. |
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Nehmen Sie die obere und untere linke Kante und legen Sie die auf die rechte obere und untere Kante. Das Rechteck legen Sie nun so, dass es quer vor Ihnen liegt. Beachten Sie, dass die geknickte Kante oben ist. |
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Knicken Sie die rechte und linke obere Ecke an die Mittellinie, so dass ein Dreieck entsteht. Die Dreiecksspitze zeigt nach oben. |
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Entfalten Sie das Dreieck wieder, öffnen Sie es nun von unten und drücken die äußeren Kanten nach innen.Als nächstes falten Sie wieder die oben liegenden Dreiecksseiten in die Mitte. |
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Jetzt wiederholen Sie den vorergehenden Schritt nochmals. Als nächstes falten Sie wieder die oben liegenden Dreiecksseiten in die Mitte. |
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Drehen Sie das Modell um. Die unteren Kanten werden nach oben an die Mitte gefaltet. |
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Im nächsten Zug werden die beiden äußeren Kanten wieder an die Mitte gefaltet.Zum Schluss drücken Sie die beiden oberen Spitzen nach unten. |
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Jetzt kommen wir zu den letzten und wichtigsten Schritten, denn wir wollen ja einen Frosch der hüpfen kann! Den gesamten unteren Teil knicken wir nach oben und im letzten Schritt knicken wir die Hälfte der Falte wieder zurück nach unten. Umdrehen und fertig ist der Frosch! |
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Wenn Sie jetzt noch den hinteren Teil mit Ihrem Finger runter drücken und wieder loslassen hüpft unser Frosch. =) |
Der Autor: madleen



































