Ein kleiner Teil unseres Unternehmens wird zukünftig in Berlin sein neues Zuhause finden. Wie es dazu kam und was dahinter steckt, will ich hier kurz erzählen.
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Nach dem erfolgreichen Umzug unserer Verwaltung von der Enderstaße 94, in die eigenen Räumlichkeiten auf der Enderstraße 92c gleich um die Ecke, wurde Anfang des Jahres unsere Werbereklame vom alten Bürogebäude entfernt. |
Unsere tolle Saxoprint-Leuchtreklame zierte aber nicht nur eine, sondern alle beide, der Straße zugewandten Seiten unseres ehemaligen Firmensitzes – somit standen wir vor zwei Werbeschriftzügen der Saxoprint GmbH, die nach einer neuen Unterbringung suchten. Prinzipiell kein Problem, da beide Schriftzüge noch vollkommen intakt waren. Doch hat sich seit dem Zeitpunkt der Anbringung und dem Tag der Abnahme einiges getan bei uns, so dass Logo und Leuchtreklame nicht mehr übereinstimmten. Also stand eine erneute Montage am Gebäude der Enderstraße 92c nicht zur Debatte.
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Doch was nun? Unseren Schriftzug einfach entsorgen? Auf gar keinen Fall!
Nach einem kurzen Brainstorming mit den Kollegen hatten wir die optimale Lösung gefunden!
Das alte “saxoprint” goes tooooo … Berlin und um genauer zu sein, ans Buchstabenmuseum. Bei der Lösungsfindung geholfen hatte uns vor allem die in letzter Zeit vermehrte Berichterstattung über zwei engagierte Frauen aus Berlin, die Ihrer Sammelleidenschaft mit Hilfe eines Schaudepots zusätzlichen Raum verschaffen wollten.
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Und da es sich bei dieser Leidenschaft nicht um Schuhe - wie eventuell vermutet - handelte, sondern um das gesteigerte Interesse an Buchstaben aller Art, lag die Entscheidung unseren Werbeschriftzug ans Buchstabenmuseum nach Berlin zu spenden nahe. |
Die Ausstellung, die sich momentan noch im Aufbau befindet, umfasst bereits über 500 Exponate. Darunter auch bekannte Schriftzüge wie das alte Hertie-Logo, welches von den Hertie-Mitarbeitern nach der Pleite in der Spree versenkt wurde oder die von der Automesse in Paris stammenden Buchstaben von DaimlerChrysler.
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Ziel des Buchstabenmuseums ist die Bewahrung und Dokumentation von Buchstaben sowie Zeichen unabhängig von Kultur, Sprache und Schriftsystem. So werden von Barbara Dechant und Anja Schulze, den Gründerinnen des gemeinnützigen Buchstabenmuseum-Vereins, nicht nur Werbeschriften in tatsächlicher Form, sondern auch Fotomaterial zur Dokumentationszwecken gesammelt. Dabei erzählt jeder Buchstabe, jede Werbereklame, jedes Foto seine ganz eigene Geschichte, welche soweit wie möglich aufgearbeitet und dem Besucher zugänglich gemacht werden soll.
Dementsprechend wird es später auch zu unserem Saxoprint-Schriftzug eine kurze Historie im Buchstabenmuseum in Berlin geben.
Obwohl aktuell noch fleißig gesammelt wird und das Museum erst entsteht, öffnet das Schaudepot bereits jetzt für Interessierte seine Türen – von Do bis Sa von 13 bis 15 Uhr kann schon vorab reingeschnuppert werden. Gegen einen kleinen Obolus von 2,50 € können Sie die aktuelle Sammlung auf der Karl-Liebknecht-Str.13 in Berlin-Mitte besichtigen.
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Außerdem entstehen derzeit in Zusammenarbeit mit dem Buchstabenmuseum 30 Postkartendrucke, welche das ABC auf seine ganz eigene Weise zeigen. Da wir als Saxoprint dieses Projekt unterstützen, ist auf der Rückseite jeder Karte ein „printed by Saxoprint“ zu sehen. Sind alle Postkarten beisammen, werden diese gemeinsam mit unserem Schriftzug an das Museum gesendet, wo die Besucher des Schaudepots zukünftig eines der von uns gedruckten Kartensets als Erinnerung an ihren Ausflug in die Welt der Werbeschriftzüge mit nach Hause nehmen können.
to be continued …
Fotos / Photos: © Buchstabenmuseum, Hendrik Klünder, Kasia Heijerman
Der Autor: Nora




























