Maurits Cornelis Escher war ein niederländischer Künstler und Grafiker, welcher am 17. Juni 1898 in Leeuwarden geboren wurde und am 27. März 1972 in Hilversum gestorben ist.
Bekannt wurde er durch seine Darstellungen von unmöglichen Figuren. Als jüngster von insgesamt 3 Söhnen des Hydraulikingeniers Georg Arnold Escher zog die Familie 1903 nach Arnheim wo er seine schulische Grundausbildung absolvierte. M. C. Escher war ein schlechter Schüler und musste zwei Klassen wiederholen. Trotz seiner zeichnerischen Begabung hatte er auch im Fach Kunst schlechte Noten. Auf Wunsch seiner Eltern begann er ein Architekturstudium, welches er jedoch bereits nach einer Woche abbrach. Ein Lehrer, welcher sein Talent erkannte, unterrichtete ihn weiter in den grafischen Techniken. M. C. Escher bereiste mehrmals Italien und Spanien und heiratete 1924 die Schweizerin Jetta Umiker. Erst in den 1920er Jahren gewannen seine Werke an Popularität.
Bekannt geworden ist Escher mit der Darstellung von unmöglichen Perspektiven, Szenen und Objekten sowie optischen Täuschungen. In der Kunstgeschichte lässt er sich in keine bestehende Kunstrichtung einordnen. M. C. Escher war fasziniert davon unmögliche Dinge naturgetreu widerzugeben. Durch verzerrte Perspektiven entstanden unmögliche Objekte, mit denen er die menschliche Wahrnehmung immer wieder überlistete. Dies gelang nur, weil seine Werke mathematisch immer genau berechnet waren. Dadurch gewann er viel Anerkennung unter Mathematikern und Wissenschaftlern. Seine Bilder sind ein Beispiel dafür, wie sich Mathematik anschaulich und erfahrbar machen lässt.
Leider kann ich an dieser Stelle keine Bilder des Künstlers veröffentlichen. Jedoch finden Sie in der Bildersuche von Google, wenn Sie M.C. Escher als Suchbegriff eingeben, genügend Beispiele seiner Arbeiten.
Wie entstehen optische Täuschungen
Dass es optische Täuschungen gibt, liegt an der funktionsweise unseres Gehirns. Es nimmt zum einem die Sinnesdaten war, welche unser Auge dem Gehirn liefert. Zum anderen hat es jedoch im Laufe seines Lebens schon viel darüber gelernt, wie die Welt auszusehen hat. Sehen ist also eine Kombination von Wahrnehmung und Interpretation von bereits bekannten Dingen. Wenn das Gesehen nicht mit dem, was das Gehirn bereits kennt zusammenpasst, kommt es zu einer optischen Täuschung. Die vom Auge gelieferten Daten werden also aufgrund der Erfahrungen vom Gehirn falsch interpretiert.
Bereits im Auge wird das Gesehene in verschiedene Aspekte zerlegt: z. B. Bewegung, Farbe, Kontrast oder räumliche Orientierung. Aus diesem Grund gibt es auch verschieden Arten von optischen Täuschungen. Hier habe ich Ihnen ein paar Beispiele für optische Täuschungen zusammengestellt.
![]() Alle Kästchen sind parallel |
![]() Die Linien sind ebefalls parallel |
![]() Die unmögliche Lattenkiste |
![]() Penrose Dreieck |
![]() Der blaue Kreis in der Mitte ist bei beiden Bildern gleich groß |
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Quellen:
Weitere Artikel zu diesem Thema:
Teil 1: Trompe-l’œil - Täusche das Auge
Teil 3: Trompe-l’œil - Optische Illusionen in der Werbung
Der Autor: Andrea



























