1. Die Planung
Überlegen Sie sich auf welches Papier gedruckt werden und ob es matt, glänzend oder mit Lack beschichtet werden soll. Gibt es bei Ihrem Design eventuell Einschränkungen von seiten des Papiers.
2. Kontaktieren Sie Ihre Druckerei
Stellen Sie der Druckerei Ihr Projekt vor. Fragen Sie nach Besonderheiten, die bei Ihrem Entwurf beachtet werden müssen.
3. Entscheiden Sie sich für das richtige Werkzeug
Nur weil es verschiedene Programme gibt die Marktführer sind, heißt dies nicht das man mit Ihnen alles machen kann. Nutzen Sie für pixelbasierte Arbeiten Bildbearbeitungsprogramme wie Photoshop, zum Designen von Illustrationen vektorbasierte Programme und erstellen Sie Designs für den Druck mit Programmen wie InDesign.
4. CMYK verstehen
Wie schon an anderer Stelle in diesem Blog beschrieben wurde, liegen die Farben Cyan, Magenta, Yellow und Key in dieser Reihenfolge. Key (schwarz) fungiert hierbei als Schlüssel, der die Farben “zusammenhält”.
5. RGB
Wenn Sie mit Bildern arbeiten, ist es besser Sie bearbeiten diese im RGB Modus. Wenn Sie damit fertig sind, reduzieren Sie das Bild auf eine Ebene, konvertieren es in CMYK und übergeben es an Ihre Layout Software.
6. Schriftarten
Nutzen Sie nicht die Softwareeinstellung “Kursiv” oder “Italic”. Es kann vorkommen, daß diese Schriftarten dann nicht kursiv gedruckt werden. Benutzen Sie ausschließlich richtige Kursivschriftarten.
7. Ränder
Die normalen Ränder für einen Druck betragen 3mm auf jeder Seite. Das ist der Bereich, der nach dem Drucken einfach abgeschnitten wird. Richten Sie sich Hilfslinien ein oder positionieren Sie Ihr Design so, dass die Ränder beschnitten werden können. Viele Programme zeigen die Ränder aber auch automatisch an.
Bei einem Druck in A4 (210mmx297mm) Größe sowie einem Wickelfalz ist zum Beispiel zu beachten, dass die 3 Seiten nicht gleichgroß ssind, sondern 2×100mm und 1x 97mm. Somit stößt der innere Teil nicht an.
8. Simulieren Sie den Ausgabeprozess (Pre-Flight)
Das ist eine finale Überprüfung des Dokuments.
So stellen Sie sicher, daß alle Grafiken das richtige Format haben und alle Schriften korrekt gedruckt werden können. Viele Programme tun dies beim Speichern automatisch.
9. Proof
Ein Proof ist ein farbverbindlicher Einzeldruck des Dokuments, mit dem sichergestellt wird, daß alle Farben korrekt gedruckt worden sind. So wie der Proof wird das Dokument final aussehen. Normale Monitore sind nicht kalibriert, so daß es beim Druck zu Farbabweichungen kommen kann. Sprechen Sie mit Ihrer Druckerei ab, ob diese einen Proof erstellt und was dieser kostet.
Der Autor: SteAm




















