Der Inhalt und die Gestaltung Ihrer Visitenkarte stehen fest? Nun nur noch die Daten anlegen und los kann es gehen mit dem Visitenkartendruck! Zunächst die grundlegenden Dinge. In Europa ist das gängigste Visitenkartenformat 85 x 55 mm, weil es eben so gut in jedes Portemonnaie passt.
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In der USA hingegen, wo alles etwas größer sein muss, gibt es für Visitenkarten auch das Format 88,9 x 54,0 mm . Eine weitere Ausnahme, in Bezug auf Visitenkartenformate, stellt Japan dar. Hier ist es verpönt eine gerade erhaltene Visitenkarte einfach in die Tasche zu stecken (siehe Bericht zur Visitenkartengeschichte), weshalb sich eine japanische Visitenkarte, mit den Maßen 91 x 55 mm, gegen jeden Versuch, in ein normales Visitenkartenetui zu passen, wehrt.
Da Sie jedoch bestimmt wollen, dass Ihre Visitenkarte immer zur Hand ist und keine angeknickten Ecken bekommt, sollten Sie das in Europa übliche Format von 85 x 55 mm wählen.
Beim Anlegen der Druckdaten für Ihre Visitenkarte, kommt zum endgültigen Format noch ein umlaufender Randanschnitt (Beschnitt) von 3 mm hinzu.
All Ihre Gestaltungselemente wie bspw. Hintergrundbilder oder farbige Balken müssen vollständig in diesen Bereich hineinreichen (ausgenommen Texte)! Das bedeutet, dass das Endformat Ihrer Druckdaten 91 x 61 mm beträgt. Notwendig ist dies, damit beim Beschneiden Ihrer Visitenkarten keine weißen “Blitzer” entstehen.
Beispielhafte Darstellung der einzelnen Bereiche
Des Weiteren sollten Sie darauf achten, dass Ihr Logo bzw. Text ca. 3 -5 mm von der Beschnittmarke aus nach Innen gerückt angelegt werden. Ansonsten könnte Ihre Visitenkarte nach dem Beschnitt wie im linken Beispiel aussehen:
Geben Sie Ihren Informationen ruhig etwas Raum, ähnlich wie es das Beispiel auf der rechten Seite zeigt.
Richten Sie Ihre Daten und Gestaltungselemente an einem Raster aus. Dies hilft dem Betrachter später die Informationen wahrzunehmen und wirkt strukturierter. Dazu gibt es viele unterschiedliche Möglichkeiten. Rastern Sie Ihre Visitenkarte jedoch nicht zu klein, da sonst ein unruhiges Bild entsteht.
Eine eher ungünstige Aufteilung Ihrer Informationen wird in folgendem Beispiel links dargestellt:
Im linken Beispiel ist es für den Betrachter schwierig abzuwägen, welche Informationen zuerst wahrgenommen werden sollen, da kein klarer Einstiegspunkt für das Auge festgelegt wurde. Wichtige Informationen sollten Sie immer hervorheben und die natürliche Leseabfolge berücksichtigen. Das heißt entweder von links nach rechts oder von oben nach unten. Umgesetzt wurde dies im rechten Beispiel.
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Der Autor: Nora

























